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Aus der Sicht eines Rollstuhlfahrer

Hallo, wie ihr wißt, gehe ich am Rollator zur Zeit, muss ich aus dem Haus, so benötige ich meinen Rollstuhl. Ich habe ja Rollstuhltrainig gehabt, es klappt auch ganz gut, allerdings habe ich nicht viel Kraft mich selbst fort zu bewegen, also muss mein Männe mich schieben. Die Eindrücke, die man dabei gewinnt, sind nicht immer so toll, aber es geht halt nicht anderst.

Schiebt mich mein Männe durch Menschenmassen, bekomme ich Panik, habe dann die Sicht wahrscheinlich wie ein Kind und das ist sehr unangenehm. Ebenso wenn er mich den Bordstein hoch oder runter rollt, habe ich ständig das Gefühl ich falle.

Bei Drehungen ist es besonderst schlimm, an Treppen. da man Angst hat, man kommt der Treppe zu nahe und man kullert dann die Treppe runter. Habe mir angewöhnt, die Drehungen selbst zu mache, da ich auf der Stelle drehen kann und somit einen kleineren Radius benötige ,  wie wenn mein Männe mich dreht.

Auch an Engpässen mache ich es lieber selbst, als das Männe mich durchschleust. So gibt es viele Situationen, die unangenehm sind, ich bewundere die Rollstuhlfahrer, die das so locker meistern. Na ja ich bin ja auch noch sogenannter Anfänger. Nicht das ich meinem Männe nicht vertraue, aber ich merke, es ist alles nicht so easy, wie man es sich vorstellt.

Hoffe das ich nicht so lange den Rollstuhl benötige und ich bald wieder an meinem Rollator außerhalb die Strecken meistere

 

 

Aus der Sicht eines Rollstuhlfahrer

 

Ich bin eigendlich nicht empfindlich und auch nicht als Rollstuhlfahrer zu übersehen, da ich einen breiteren Rollstuhl habe und nicht die Schlankeste bin. Bin ja jetzt öfters im Rollstuhl zum Arzt, Behördengänge oder zum Einkaufen unterwegs. Da ich ja jetzt auf einem Behindertparkplatz parken darf, ist das Ein und Ausladen für meine Männe kein Problem mehr, ebenso für mich nicht mehr das Aussteigen. Allerdings, wenn man Einkaufen rollt, erlebt man einiges.

Es gibt Menschen, die Rücksicht nehmen und Menschen die rücksichtslos sind. Ich habe beim Rollen immer Rücksicht genommen, bevor ich auf eine andere Seite wechsele, schaue ich mich immer um. Aber meistens bin ich es, die ausweicht, um Menschen herumrolle, da sie keinen Meter Platz machen. Sie lassen ihre Einkaufswagen in Mitte der Gänge stehen,so das man selbst als nicht Rollstuhlfahrer nicht mehr durch kommt. Mittlerweile schiebe ich die Wägen einfach zur Seite.

Diese Woche hatte ich ein Erlebnis, obwohl kein Platz mehr war, versuchte eine Dame mit ihrem Einkaufswagen sich zwischen mich und die Ware zu drücken. Ich lenke jetzt einfach stur weiter, so das die gezwungen sind auszuweichen. Die besagte Dame musste stoppen und dann um mich herumfahren. Ich bin nicht gerne rücksichtslos, aber ich muss auch nicht als Rollstuhlfahrer, wo sowieso gehändikapt sind, jedem ausweichen.

Sohnemann wird mir jetzt auf den Rollstuhl an der Rückenlehne ein grimmig schauendes Krümelmonster anbringen.

 

 

Hallo,

ich wurde am Knie operiert und vin zur Zeit in der Reha. Bin nicht wegen dem Knie im Rollstuhl. Allerdings in der Reha muss ich sagen, muss man wendig sein, Kraft haben sich selbst zu rollen und was nicht geht an Terminen, geht nicht.

Allerdings meinen manche Therapeuten, man wäre zum Spaß in Rollstuhl, denen muss man dann eine Ansage machen.

Auch beim Mittagessen, wirst du leicht übersehen, da du ja dein Essen nicht auf dem Tablett selbst holen kannst. Hier in der Reha gibt es auch nur einen Weg, den man rollen kann um zum Ausgang zu gelangen. Dieser Weg geht auch noch ein schweres Stück bergauf.

Hier wurde nicht barrierefrei gedacht.Schlecht finde ich für eine Orthopädie. Allerdings im Haus geibt es eine Menge Aufzüge, man muss nur rangieren können. Leider gibt es zu wenig Toilletten und Umkleiden für Behinderte.

Na ja, es kann nicht alles perfekt sein.

 

 

Was mein Mann alles macht um mir eine Hebevorrichtung für meinen Rollstuhl ins Auto zu packen macht

 

 

 

Buh, ich bin sprachlos, was äußerst selten ist.

Mein Männe hat unmögliches geschafft.
Um mir doch die Ladevorrichtung für den Rollstuhl zu
ermöglichen war Männe heute mit mir beim Daciahändler.

Er kennt ihn noch von früher.
Er hat mit ihm gesprochen und unser Problem geschildert.
Hier wurde das unmögliche dann möglich gemacht.

Unser Auto wird genommen und dafür bekommen wir für
einen kleinen Aufpreis von 1000 Euro einen niegelnagel
neuen Dacia Logan, feuerrot, mit einer hohen und riesigen
Ladefläche, mit 2 Türen am Heck, zum Aufklappen.
Der Wagen ist auf insgesammt höher, somit ist mir
das Ein- und Aussteigen erleichtert.

Ich bin geplättet von dem was Männe für mich macht,
denn ich weiß, das er an seinem Kombi hängt.
Ich weiß nocht nicht ob ich lachen oder heulen soll,
irgendwie sind meine Gefühle gespalten, weil ich weiß
wie sehr er an seinem Auto hängt.

Der Vertrag ist unterschrieben, am Freitag bekommen wir
unseren neuen Wagen, meine Ladevorrichtung kann
eingebaut werden.
Mann habe ich Glück, das ich solch einen Männe bekommen
habe, das macht nicht jeder.
Danke

 

Erste Ausfahrt mit E Rolli
 

Ich besitze nun den E Rolli E-Fix.
Man ist das eine Rakete, die geht ab wie Plüscher.
Stufenbar verstellbarer Geschwindigskeitsregler.
bis zu 10 Stundenkilometer.
Joystick zur Lenkung, die direkt geht, gut das ich
früher mit dem Joystick gespielt habe Lach


http://www.rolliservice-shop.de/E-FIX-El...lstuhl::63.html

Die erste Ausfahrt am Sonntag war prima, bei hohen
Bordsteinen muss Männe helfen, kleine oder Wellen,
nehme ich ja nach dem Rückwärts oder Vorwärts schräg,
habe durch den normalen Rollstuhl doch schon einige
Erfahrung. Auf der Geraden, habe ich ihn mal auf
höchste Stufe gestellt, man geht der ab. An Steigungen
bliebt er direkt stehen, wenn ich den Stick loslasse,
der dreht auf der Stelle, das geht alles prima.
Berg runter ist es noch ein komisches Gefühl, aber
das wird schon.
Werde noch öfters üben, bevor ich damit in die Stadt
fahre. Es ist trotzdem besser mit dem Gefühl selbst
zu fahren als geschoben zu werden.

 

Vielen Dank für ihren Besuch

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